Supply Chain Management von International Paper geht auf Verbraucherbedarf ein

International Paper Werk in KwidzynInternational Paper hat 2008 sein Supply Chain Team in Krakau zentralisiert und hat so Verbraucherbedarf und Betriebsabläufe in Einklang bringen können. Als einziger globaler Papierhersteller mit einem weltweit aufeinander abgestimmten Netzwerk an Fertigungswerken kann International Paper bei Lieferengpässen flexibel reagieren und effektiv auf die Wünsche seiner Kunden eingehen.

Selbsterklärtes Ziel des Unternehmens ist es, „das richtige Produkt zur richtigen Zeit auf kostengünstige Weise die gesamte Versorgungskette entlang bereitzustellen“, wie Agnieszka Kiszka, Managerin für Vertrieb und Betriebsplanung in Krakau erklärt.

Das Supply Chain Team ist zuständig für die Produktionsplanung und Auslieferung sowie für die Kontrolle und das Management von Inventar und Lagerbeständen in allen europäischen Werken sowie auf brasilianischen und US-amerikanischen Plattformen von International Paper. Alle anfallenden Aufträge werden in einem mehrere Werke umfassenden System abgefertigt und nicht mehr von jedem Werk separat bearbeitet. Dadurch erhält das Team einen umfassenden Überblick über die Kapazitäten und Grenzen jedes Werks sowie über deren geographische Lage, Papierqualität und –gewicht und Zertifizierungen. Basierend auf diesen Informationen erstellt das Supply Chain Team eine monatliche Vorausplanung. Diese vergleicht es anschließend mit den Produktionskapazitäten und kann so für die folgenden Monate einen Plan mit der Produktion, dem Vertrieb und dem Customer Service festlegen

Durch die zentralisierte Vorausplanung und Auftragsverteilung kann International Paper nun den gesamten EMEA-Markt effektiv abdecken und seinen Kunden zudem Backup-Optionen bereitstellen, wenn es beispielsweise aufgrund von Wetterbedingungen oder Transportproblemen in einem Werk zu Lieferengpässen kommt. „Mit diesem Verfahren können wir flexibler und reaktiver arbeiten und so unseren Kundenservice verbessern“, erklärt Kiszka.

 

Veröffentlicht am 15. Oktober 2014 um 12:00 Uhr

Weitere Artikel