Planet

Wasser

Ohne Wasser können die Betriebe von International Paper nicht arbeiten, doch wir sind uns dessen bewusst, dass es weit über die Papierherstellung hinaus äußerst wertvoll ist.

Das Reduzieren unseres Wasserverbrauchs, insbesondere in strategischen Wassereinzugsgebieten, ist wichtig für International Paper und unser Nachhaltigkeitsprogramm. Wir haben uns daher das Ziel gesetzt, unseren Wasserverbrauch zu erfassen und Möglichkeiten zu prüfen, unseren Wasserverbrauch der lokalen Verfügbarkeit anzupassen und die Qualität des Wassers, das wir der Umwelt wieder zuführen, weiter zu verbessern.

Wasser ist ein Hauptbestandteil unseres Fertigungsprozesses. Ohne Wasser könnten wir unsere Produkte nicht herstellen. Etwa 93 Prozent des Wassers in unserem Fertigungsprozess fließt nach der Klärung wieder in Gewässer ein. Ein Großteil der verbleibenden 7 Prozent gelangt durch Verdunstung wieder in die Umwelt. 

Wir haben für alle unsere Werke eine Wasserrisikobeurteilung durchgeführt. Diese Analyse umfasste die folgenden vier Faktoren: das Instrument zur Risikokartierung des World Resources Institute (WRI), das vermeintliche kommunale und regionale Risiko, das Produktionsrisiko und die Kundensensibilität. Aus diesen Faktoren wurde eine Gesamtwertung für jedes Werk errechnet, anhand derer wir uns wiederum auf die Werke mit dem höchsten Risiko konzentrieren und geeignete Projekte zur Risikoreduzierung identifizieren können. Mithilfe dieser Analyse und Einstufung haben wir gute Fortschritte zu unserem Ziel gemacht, bis 2015 standortspezifische Pläne zu entwickeln. Wir werden darüber hinaus weiter daran arbeiten, Risiken und Chancen zur Senkung unseres Wasserverbrauchs zu identifizieren.

Wasserqualität und deren Überwachung

Die Abwasserbehandlung in unseren integrierten Papierwerken stellt uns in Anbetracht der Größe unserer Betriebe und Problematiken der einzelnen Werke vor einzigartige Herausforderungen. Das bedeutet, dass es häufig besser ist, sich darauf zu konzentrieren, die Materialverluste im Laufe der Prozesse zu minimieren und damit auch die Menge der sauerstoffzehrenden Substanzen zu verringern, die aufbereitet werden müssen. Dank unserer signifikanten Investitionen in Prozesssteuerung und modernste Aufbereitungsanlagen arbeiten die Kläranlagen unserer Werke mit höchster Effizienz.

Wir haben es geschafft, eine Reduktion von 12 Prozent unter unsere 2010 erhobenen Kennzahlen zu erreichen, aber die Teams in unseren Werken arbeiten weiterhin daran, Prozessverluste und damit auch die sauerstoffzehrenden Substanzen zu vermindern und auf diese Weise Kosten zu sparen. Durch einen regen Informationsfluss kommen die besten Praktiken in der Abwasserwirtschaft all unseren Werken zugute.
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