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Feststoffabfälle

Für unser Ziel, weltweit nicht nur in der Produktion, sondern auch in Bezug auf Nachhaltigkeit führend zu sein, ist effektive Abfallwirtschaft unerlässlich.

2014 haben wir uns darüber hinaus auch freiwillige Ziele für das Reduzieren von Feststoffabfällen gesetzt. Es gelingt uns bereits, etwa die Hälfte der bei unserer Produktion entstehenden Restabfälle wiederzuverwerten. Der neue Standard beruht auf Grundsätzen der Fertigungsexzellenz, um Effizienz zu maximieren und Verschwendung zu minimieren, und harmoniert mit unserem neuen Nachhaltigkeitsziel für Feststoffabfälle.

Eine dreißigprozentige Reduktion bis 2020 wird als ehrgeiziges Ziel betrachtet, da die zu seiner Erreichung verfügbaren Ressourcen begrenzt sind und in manchen Fällen die Kosten einer Wiederverwertung die einer wirtschaftlichen Müllhaldenentsorgung übersteigen.


Für unser Ziel, weltweit nicht nur in der Produktion, sondern auch der Nachhaltigkeit führend zu sein, ist effektive Abfallwirtschaft unerlässlich.


Unser Ziel, unsere Abfallwirtschaft auf null zu reduzieren, können wir nur durch starke Führungskompetenz erreichen. Einige unserer größeren Verarbeitungsstätten haben bereits beinahe null Deponieabfälle erreicht und demonstrieren, wie man durch Effizienz und Recycling Abfälle minimieren kann. Da neue Technologien für die Mülltrennung immer kostenwirksamer werden, rückt auch für unsere Zellstoff- und Papierwerke das Ziel in greifbare Nähe, keinen Abfall mehr auf Müllhalden zu entsorgen.

Unsere Leistung bei Feststoffabfällen 2014 im Vergleich zu den 2010 erhobenen Kennzahlen spiegelt die Effizienzsteigerung in unseren Betrieben wider, sowohl in Bezug auf die erzeugten Abfälle (sieben Prozent weniger) als auch die Wiederverwertung (57 Prozent vgl. mit 50 Prozent). Der Maßstab für unser revidiertes Ziel, das wir für die Zukunft anstreben, lautet „prozentuale Reduzierung der in der Produktion entstehenden Deponieabfälle pro Tonne produzierter Zellstoff und Papier“. „Produziert“ bedeutet in diesem Kontext „für den Verkauf geeignete Produkte“.

Unsere 2010 erhobene Kennzahl für „Tonnen an in der Produktion entstehenden Deponieabfällen pro 1.000 Tonnen produzierter Produkte“ betrug 66 Tonnen. 2014 konnte dies bereits auf 55 Tonnen reduziert werden, ein Rückgang von 17 Prozent und somit ein guter Fortschritt zu unserem neuen Ziel von 30 Prozent Reduktion bis 2020. Wir sind überzeugt, dass eine zielführende Abfallwirtschaft für Restabfälle der Zellstoff- und Papierherstellung für das Erreichen unseres Ziels, bis 2020 unsere Deponieabfälle weiter zu reduzieren, maßgeblich sein wird.