Erfolg auf ganzer Linie: "Two Sides" deckt irreführende Aussagen zu Papier und Umwelt auf

Nicht nur ein Bogen Papier hat zwei Seiten – Aussagen zum Thema „Papier und Umwelt“ sind ebenfalls nicht immer, was sie vorgeben zu sein. Auch das ist eine Form des „Greenwashings“ und damit vergleichbar zu irreführenden Behauptungen von Unternehmen über ihre Nachhaltigkeitspolitik. Seit rund zehn Jahren hat sich „Two Sides“ dem branchenweiten Kampf der Papierhersteller gegen falsche oder täuschende Behauptungen verschrieben. Mit Erfolg: Allein im vergangenen Jahr konnten weltweit 388 Unternehmen bzw. Organisationen identifiziert werden, die nachweislich falsche Aussagen zu grundsätzlichen Auswirkungen der Papierindustrie auf die Umwelt getätigt haben. Auf gezielte Ansprache haben davon immerhin 131 reagiert und ihre Angaben entsprechend korrigiert. Das Spektrum reicht von internationalen Unternehmen über Behörden bis hin zu den unterschiedlichsten Organisationen.

Ein deutlicher Schwerpunkt unzutreffender Aussagen lag dabei im Bereich der Digitalisierung. Viele Organisationen präsentieren sich bis heute gerne als besonders „grün“, weil sie ihren Kunden den vollständigen Umstieg auf digitale Medien empfahlen. Was dabei zu Recht beanstandet wird, ist die Tatsache, dass bei solchen Empfehlungen immer wieder die Begriffe „papierlos“ und „nachhaltig“ gleichgesetzt wurden. Das aber, so die Ansicht von „Two Sides“, ist nicht legitim, weil es die Papierindustrie nachweislich in ein falsches Licht setzt. Die papierproduzierende Industrie wird seit Jahrzehnten sicht- und messbar umweltverträglicher. Und sie betätigt sich inzwischen sogar aktiv als Umweltschützer. So fördert die Branche durch eine nachhaltige Forstwirtschaft das langfristige Wachstum der Wälder. In Europa wachsen diese heute um die Fläche von 1500 Fußballfeldern – an jedem Tag! Damit kann die Papierindustrie eine Umweltbilanz vorlegen, von der in anderen Bereichen bislang nur geträumt wird.  

Greenwashing hat viele Gesichter. Das macht Organisationen wie „Two Sides“ so wichtig, denn sie bringen Sachlichkeit in die Diskussion und – das ist besonders bedeutsam – setzen bei aller Bestimmtheit vor allem auf Dialog anstatt auf Konfrontation.
Mehr zur Two Sides Anti-Greenwash-Kampagne gibt es hier: https://de.twosides.info/UK/anti-greenwash-kampagne-erfolgreich-wie-nie/ 


Veröffentlicht am 14. April 2020 um 12:00 Uhr

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